Wie ihr auf der Analoge Fotografie Seite nachlesen könnt habe ich in den 80ern und danach mit einer Minolta X300 fotografiert und auch Bilder in der eigenen Dunkelkammer entwickelt. Die Dunkelkammer wurde mit dem tieferen Einstieg in die digitale Technik durch Software (Lightroom, Photoshop, Luminar) ersetzt. Es ist schon eine immense Zeitersparnis wenn man z.B. ein Farbfoto in Lightroom entwickelt wie das teilweise sehr mühsame rantasten an die gewünschte Farbabstimmung in der Dunkelkammer. An der Stelle möchte ich aber erwähnen das ich der analogen Fotografie nicht abgeschworen habe. Ich fotografiere immer noch ab und zu auf Film, den ich auch teilweise selbst entwickle. Lediglich analoge Abzüge stelle ich nicht selbst her. Diese Vorgehensweise nennt sich Hybridfotografie. Diesem Thema habe ich eine eigene Seite gewidmet. Aber jetzt weiter mit meinem Einstieg in die digitale Fotografie.
Die erste Digicam Olympus C400
1997 wurde ich mit dem digitalen Virus infiziert und leistete mir eine Olympus C400 mit der damals genialen Auflösung von 0,3 Megapixel. Ja, du hast richtig gelesen 0,3 Megapixel! Das entspricht der VGA Auflösung von Computermonitoren (640×480 Pixel). Mit dieser Auflösung war es nicht wirklich möglich größere Ausdrucke zu erstellen aber auf einem VGA Monitor wurde das Foto schon Bildschirmfüllend dargestellt. Im weiteren hatte ich auch einen Thermosublimationsdrucker von Olympus mit dem 10×15 Ausdrucke möglich waren.
Das folgende Foto entstand mit der C400 im Dezember 1997.

Die zweite Olympus war die C900Z
Danach folgte im Dezember 1998 eine Olympus C900Z mit 1,3 Megapixel. Die Qualität der Bilder war schon um einiges besser wie bei der C400, aber für größere Abzüge immer noch zu wenig. Diese Kamera hab ich mir für einen New York Urlaub angeschafft.

Umstieg auf eine Konica KD500Z
Was passiert wenn man länger in Österreich ist und keine digitale Kamera dabei hat. Richtig, man geht in ein Fachgeschäft schaut sich um und wird von einem kompetenten Verkäufer, nachdem man als potentielles Opfer erkannt wurde, ausführlich beraten und kommt mit einer 5 Megapixel Kamera, der Konica KD500Z wieder aus dem Laden. Das passierte zu Ostern 2003. Abzüge in der Größe von 30×40 aus dem Drogeriemarkt hatten schon eine erstaunlich gute Qualität.

Meine erste DSLR – Canon EOS 20D
Nach einigen Jahren Abstinenz von der Spiegelreflexfotografie bin ich 2006 dann im Zeitalter der digitalen SLR’s angekommen. Da hab ich mir eine gebrauchte Canon EOS 20D gegönnt. Mit 8 Megapixel war das schon eine vernünftige Auflösung mit der auch größere Ausdrucke in guter Qualität möglich waren. Ich verstehe die Jagd nach immer mehr Megapixel schon seit langem nicht mehr. Da werden mit 50 und mehr Megapixel Boliden Bilder geschossen die dann auf Social Media mit weit weniger als 2 Megapixel zu sehen sind. Die 8 Megapixel der 20D oder sogar die 5 Megapixel der Konica KD500Z sind für diese Zwecke als auch für Fotoabzüge bis 30×40 meines Erachtens völlig ausreichend. Im Anschluss ein Foto aus dem August 2006. Jetzt hatte meine digitale Fotografie wieder eine neue Stufe erreicht.

Nach der EOS 20D folgten noch einige weiter digitale Spiegelreflexkameras aus dem Hause Canon aber seit der 20D war ich nun endgültig der digitalen Fotografie verfallen.
Mich begeistert sowohl die Geschwindigkeit und die Qualität die man mit dieser Technik erreicht. Ein Foto aufgenommen, auf das Smartphone übertragen und ab damit in die weite Welt. Ob in Social Media gepostet oder per Messenger wie WhatsApp zu seinen Lieben übertragen und das alles in wenigen Augenblicken. Das wäre mit der analogen Fotografie nicht möglich.
In der Zwischenzeit bin ich ein Fan von spiegellosen Kameras. Canon und Olympus (jetzt OM-Digital-Solutions) zählen zu meinen favorisierten Herstellern.